Seit 1987 stellen wir in unserer eigenen metallurgischen Abteilung Hartmetall-Bauteile her. Alle unsere Erfahrungen haben wir von Beginn weg systematisch dokumentiert. Die einwandfreie Qualität unseres Hartmetalls erreichen wir durch konsequente Umsetzung dieser Erfahrungswerte. Die Chargen werden im Labor analysiert, die Messwerte protokolliert. Der klassische Produktionsprozess verläuft so:
Pulver – Pressen – Formen – Sintern.
Pulver
Pressen
Das Pulver wird nun manuell unter hohem mechanischem Druck zu Barren oder Stangen oder maschinell mithilfe von Presslingen (Matrizen) bereits zu Rohlingen verpresst. Unser Lager an vorgesinterten Presslingen verkürzt den Fertigungsprozess deutlich und lässt uns im Notfall sehr kurze Liefertermine realisieren.
Sintern
Das Sintern ist der wichtigste und anspruchsvollste Herstellungsschritt. Unter hohem Druck und Temperaturen bis 1400° C schmilzt das Kobalt und verbindet sich mit dem Wolframkarbid. Während dieses stundenlangen und in Phasen ablaufenden Prozesses kann der Rohling zwischen 25 und 50 % schwinden.
Bei Temperaturen um ca. 900° erhalten die Werkstücke eine gewisse Dichte und Festigkeit für deren Weiterverarbeitung. Weil sich die Partikel des Ausgangsmaterials verdichten und Porenräume aufgefüllt werden, findet ein kalkulierbarer Schwund statt.
Unter Vakuum und bei rund 1400° durchlaufen die Teile den endgültigen Sinterprozess. Nun haben sie ihre für Hartmetall typische Härte erreicht und sind, je nach Kundenwunsch, bereit zur Auslieferung oder zur weiteren Bearbeitung in unserem Betrieb.
Fragen?
Gerne beraten wir Sie persönlich und unverbindlich. Vielleicht mögen Sie sogar einmal bei uns reinschauen?


















